Therapien

Malen, spielen, sprechen, entspannen und bewegen…

Immer wieder werden wir gefragt, was eigentlich die Betroffenen genau lernen, praktizieren während sie auf der psychosomatischen Station in der Kinder- und Jugendklinik sind. Bei dem ganzheitlichen Programm lernen Betroffene wie Bezugspersonen mit ihren chronischen Erkrankungen oder Störungsbildern umzugehen. Sie bekommen verschiedenes „Handwerkszeug“, mit nach Hause, um dann bestmöglich ihre entsprechenden Symptome aktiv und autonom in den Griff zu bekommen. Das funktioniert mittels verschiedener Verfahren. Nach individuellen Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten wird die jeweilige Therapieform auf Erkrankung, Störungsbild, Persönlichkeit abgestimmt. Über die Kunsttherapie beispielsweise bekommen Kinder wie Bezugsperson einen anderen Zugang zu ihren Emotionen. Gleichermaßen funktioniert die Puppenspieltherapie. Hier kommen Therapeuten und Kinder über das Figurenspiel an den Kern ihrer Gefühle. Boxen, Snoozlen, Festhalten, Spielen, Trennen lernen, Nähe aushalten – all das sind auch Bestandteile, die neben psychologischen Gesprächen, Vorträgen, Seminaren und Gesprächsrunden Berücksichtigung finden.

Ein Muss: Das Erlernen verschiedener Entspannungsverfahren.