Krise – Unsere Erfahrung

Ein Weg, der sich lohnt – was wir lernen durften…

 

„Elternschule“, der Dokumentarfilm

„Elternschule“, der Dokumentarfilm, der derzeit in den Kinos läuft,  hat zu heftigen Reaktionen geführt: Leider ist der Film von vielen Menschen und Meinungsbildnern an vielen Stellen gänzlich missverstanden und falsch eingeordnet worden. Die „Hasswelle“, die durchs Netz zog, ist von Menschen ausgelöst, die nach eigener Aussage den Film gar nicht gesehen haben. Ich habe einiges in meiner Stellungnahme dazu gesagt und werde hier an dieser Stelle jetzt die Menschen zu Wort kommen lassen, die durch diese Behandlung gegangen sind und die fassungslos sind, was gerade passiert. Die Welt am Sonntag von gestern erwähnt in einem langen Artikel nur einen Satz: „Vorwürfe Ehemaliger gibt es derzeit nicht“...Warum auch?

Wir sind alle unfassbar dankbar, was wir erfahren durften – wir haben entspannte Familien, gesunde Kinder, die sehr selbstbewusst, selbstbestimmt und glücklich ihrer  Wege gehen. Immer wieder werden Studien erhofft von Kindern, die einst durch die Behandlung gingen. Da in der Regel die Symptome nach ein bis  zwei Jahren verschwunden sind, geht es diesen Menschen-Kindern einfach nur gut!! Was sie gelernt haben, können Sie gern in meiner Stellungnahme lesen.!

Genau, vielleicht fragen Sie uns doch alle gern einmal, was an den ganzen Vorwürfen dran ist…. Wir haben zum Schutze der Menschen, die Statements anonymisiert gebracht, haben die Autoren aber alle in unserer Liste…

 

Ihre Statements

Vielen Dank allen, die uns mit ihren Statements erreicht haben – Dank, Mut, Trost haben sie uns gegeben.

Hier eine Auswahl

Die Behandlung ist zum Wohl der Kinder

Ich schreibe Ihnen als eine ehemals betroffene Mutter, deren Kinder (mittlerweile lange erwachsen) durch die Gelsenkirchener Klinikaufenthalte geheilt worden sind. Ich finde es unerträglich, wie z.Zt. (durch den Kinofilm “Elternschule“) die Behandlung und die Mitarbeiter der Klinik durch Presse und öffentliche Meinung angergriffen werden, sodass sich jetzt schon das Gesundheitsministerium eingeschaltet hat und Strafanzeige gegen die Klinik gestellt worden ist.

Meine Frage ist, was tun Sie dagegen als Interessenverband der Eltern? Wir Eltern können bezeugen, dass das Konzept heilt und zum Wohl der Kinder und Eltern ist und  keine Kindeswohlgefährdung beinhaltet.

Sogar in der Tageszeitung war ein ganzseitiger Artikel auf der 1. Seite,  indem die Klinik massiv angriffen wurde. Als Eltern haben wir einen langen Leserbrief an die Zeitung verfasst,  der einer Gegendarstellung gleich kommt. Leider wurde er bis heute nicht von der Zeitung abgedruckt. Wir haben auch an die Staatsanwaltschaft geschrieben, bei der die Anzeige gegen die Klinik eingegangen ist. Leider haben wir auch bis heute von dieser keine Rückmeldung erhalten. Unser Eindruck ist, dass die Berichterstattung sehr einseitig gegen die Klinik in der Öffentlichkeit geführt wird und Gegenargumente gar nicht zugelassen werden.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass jemand ganz gezielt diese Behandlung zerstören möchte.

Im Interesse aller betroffenen Eltern, Kinder und Jugendlichen darf nicht zugelassen werden, dass eine Behandlungsmöglichkeit, die das Potential hat zu heilen, zerstört wird, weil die öffentliche Meinung dieses Behandlungskonzept gar nicht einschätzen kann und missversteht.

Lassen Sie mich bitte wissen, mit welchen Aktionen der AUK bzw. die Klinik unterstützt werden kann bzw. ob u. was Sie hierfür geplant haben. Vielen Dank für Ihr tolles Engagement. Ich denke, dies ist gerade in dieser Zeit sehr wichtig und eine Vollzeitaufgabe.

In Verbundenheit und mit

Vielen Grüßen

Ideologisch Verbohrtheit

Guten Abend, wir waren in 2006 mit unserer Tochter für drei Wochen bei Ihnen und sind immer noch sehr dankbar, für die Hilfe und die Erfahrungen, die wir bei Ihnen machen durften. Sowohl ich, als auch die Eltern, mit denen wir aus der zeit noch Kontakt haben stehen voll hinter dem Konzept. Unsere Tochter ist beschwerdefrei und entwickelt sich prächtig. Mit Entsetzen habe ich direkt verfolgen können, wie die gute Arbeit der Klinik in den Medien teilweise falsch, teilweise überzogen dargestellt wurde. Nur wenige Artikel waren einigermaßen neutral. Ich habe mich in einer Kommentarspalte direkt mit Kritikern auseinandergesetzt und war über die ideologische Verbohrtheit dieser (zumeist aus dem attachment parenting kommenden) Personen entsetzt. es war zumeist nicht einmal die Bereitschaft zur Diskussion vorhanden, sondern nur der Versuch eigene „Gewissheiten“ beständig zu wiederholen. Echtes Interesse für meine Erfahrungen war überhaupt nicht vorhanden. Speziell der Versuch, die Methoden der Kinderklinik in den Bereich der „schwarzen Pädagogik“ zu stellen ist völlig unsachlich und auf pure Rufschädigung aus. Ich wünsche Ihnen allen sehr, dass Sie die eingeleiteten Untersuchungen seitens der Staatsanwaltschaft und der Landesregierung mit der nötigen Ruhe gut überstehen, damit auch in Zukunft Familien die notwendige Hilfe bei Ihnen bekommen können. Sollten Sie Zeugen für die kommenden Auseinandersetzungen brauchen, oder eine psychologische Nachbetrachtung anhand des Falles unserer Tochter vornehmen wollen, so stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Mit allerbesten Grüßen und dem Wunsch nach viel Kraft in diesen schwierigen Zeiten

Erfolg der Therapie spricht für sich

Liebe Frau Döllekes,

dieser Sturm wird an Ihnen und uns vorüberziehen. Die Logik und die Erfolge der Therapie sprechen für sich! Jetzt heißt es nur: durchhalten, standhalten, Nerven beweisen. Das wünsche ich Ihnen und Ihrem Kollegium, ganz besonders auch Herrn Dr. Langer von ganzem Herzen.

Wir sind heute noch so dankbar für alles, was wir aus dieser Zeit bei ihnen mitnehmen durften. Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nicht nachvollziehbar

mit Entsetzen habe ich in unserem Urlaub nur ansatzweise verfolgen können, was für eine Resonanz der Film nach sich gezogen hat. Leider habe ich ihn selber noch nicht sehen können. Aber ich möchte Euch Zuspruch und Kraft für diese schwierige Zeit senden und dir für deinen jahrelangen unermüdlichen Einsatz und Mut gegen diesen „mein Kind ist mein Partner Wahnsinn“ und für das sinnvolle Konzept der liebevoll konsequenten Erziehung danken. Zwar erstaunt mich das Vorgehen der APler nicht wirklich, da ich in meinem Alltag merke, wie radikal die Anhänger dieser Erziehungstheorie sein können, dennoch bereitet mir die extreme Aggressivität im Vorgehen mancher im Zusammenhang mit dem Film doch sehr großes Unbehagen.
Ich bin in Gedanken ganz viel bei dir und wünsche dir die Kraft, durchzustehen was du durchstehen möchtest.

Völlig unqualifiziert

Der Film war super und ich absolut kein Verständnis für die Kritik. In meinen Augen komplett unqualifiziert! Ein liebevoll konsequenter Film mit nur eine Misshandlungsszene: Das ist die, in der das Mädchen das Messer nach der Mutter wirft…. Die Erklärung von Herrn Langer sind für jeden zu verstehen und komplett einleuchtend. Die Kinder werden weder allein gelassen, noch müssen sie essen – sie haben die Wahl! Und das wird bestens erklärt und gezeigt. Misshandlung wäre, diesen Kindern nicht zu helfen. Ich hoffe, dass sie diese Hetze wendet – das ist alles so nicht haltbar.

Aufregung nicht nachvollziehbar

Guten Tag,
unser Sohn/wir haben Regulationsstörungen (Schreien/Schlafprobleme/Fütterstörung/Klammern). Die meisten dieser Probleme haben wir gut bewältigen können, nicht zuletzt, weil wir teilweise durch glückliche Umstände an die richtigen Anlaufstellen geraten sind. Ich war bereits zweimal im Kino um mir „Elternschule“ anzusehen und bin begeistert (kann die Aufregung um den Film nicht nachvollziehen). Ich hätte mir gewünscht, früher von dieser Klinik gehört zu haben (passenderweise bin ich selber in Gelsenkirchen-Buer geboren und aufgewachsen, wohne aber mittlerweile in Köln).
Durch unsere Probleme in den verschiedenen Interaktionsmustern habe ich viel gelesen und großes Interesse an Erziehungsthemen entwickelt.

Zeit zu helfen

Ich bin Steuerberaterin und Mama von zwei Kindern. Vor ca. 4 Jahren war ich selber mit meinem Sohn in der Klinik und wir sind mit einem großem Erfolg nach Hause gefahren. Ich würde gerne einen Artikel über meine Erfahrung schreiben. Der Hintergrund ist der, dass ich der Meinung bin, dass die Eltern, die damit große Ziele erreicht haben, das auch jetzt mitteilen sollten. Ich bin zwar nur eine von vielen, aber ich würde gerne damit an die Presse gehen, damit sich die Gemüter etwas beruhigen, und viele lesen könnten, dass es absolut nicht der Realität entspricht, was einige erzählen. Dieser ganze Shitstorm sollte beendet werden – wie auch immer. Jetzt ist die Zeit auch mal zu helfen und etwas zu sagen.

Zeuge gesucht?

Ach du meine Güte, ich habe erst am Wochenende mitbekommen, was da alles gerade so auf Sie hinein stürzt. Das ist ja fürchterlich, das Internet ist in diesem Zusammenhang wirklich kein Segen, sondern das komplette Gegenteil.

In unserer Ehemaligen Gruppe bei WhatsApp wurde berichtet, dass es angeblich jetzt auch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gibt. Ich weiß nicht, wie der Ablauf bei solchen Ermittlungen ist – sollte es aber eine Möglichkeit geben, dass Sie Zeugen benennen, dann stelle ich mich sehr gerne zur Verfügung. Als erwachsene Patientin, die nicht mit eigenem Kind da war, habe ich zwar nicht jedes Detail der Behandlung der Kinder selbst mit erlebt. Aber ich kann natürlich auch zu Situationen wie „Essen mit größeren Kindern, Arztbesuch, Schlaftraining“ etwas sagen – und bin im Zweifel emotional weniger betroffen, als es die Mütter sind, die sich jetzt zum Teil auch angegriffen fühlen.

Ich hoffe, Sie halten weiterhin die Stellung und helfen betroffenen Familien weiter. Unsere Gruppe macht sich große Sorgen um Sie, ob Sie dem Druck standhalten können und in der Lage sind, auch in Zukunft Familien in kritischen Lagen „das Leben zu retten“ (so drückte es eine der WhatsApp Kontakte aus).

Zum Abschluss noch etwas Positives: mir hat die Zeit bei Ihnen sehr gut geholfen, ich mache immer noch fleißig Sport und autogenes Training. 80 % meiner Allergiesymptome sind verschwunden, das Großartigste ist, dass ich seit Juli jede Nacht durchschlafe und die Kratzattacken in der Nacht der Vergangenheit angehören. Inzwischen sieht mir keiner mehr an, dass ich Neurodermitis habe (hatte 😊) und den letzten Rest bekommen wir auch noch weg.

Ich bin Ihnen allen sehr dankbar und mehr als glücklich, dass es Gelsenkirchen, Ihr Konzept und Sie alle gibt!

Herzliche Grüße und halten Sie durch!! Herzliche Grüße auch an Herrn Dr Lion und Herrn Langer.

Fassungslos über Schmutzkampagne

Wir sind fassungslos über diese Schmutzkampagne gegen Sie. Die Absicht und Ursache ist für mich klar. Es ist auch eine Art Ideologiekrieg

Unsere Tochter, ja, unsere ganze Familie hat von dem Aufenthalt profitiert. Unsere Tochter aabefand sind ca 2000/2001 in der Behandlung mit einer ausgeprägten Neurodermitis. Vorgeschichte war eine Zwillingsschwangerschaft mit Frühgeburt und Intensivbehandlung in Witten. Daraus resultiert bis heute eine Trennungsempfindlichkeit, die sie aber gut im Griff hat.

Die konsequenten Erziehungs- und Behandlungsmethoden haben uns sehr! geholfen, auch für die anderen Geschwister (Paul 23, Julius 22) und  wir erinnern uns gerne an diese gute Hilfe zurück.

Die Neurodermitis ist seit dem fast ganz verschwinden. Ab und zu kommt es bei voraussehbaren Trennungen und Stresssituationen zum milden Aufflackern, – nicht der Rede wert. Sie ist jetzt 22,   studiert in München seit 2 J. Medizin und  arbeitet an sich weiter.

Die Argumente von Seiten des Kinderschutzbundes sind  haarstreubend , für mich ist das Bild  nicht verwunderlich.

Ich behandle als leitender Unfallchirurg seit 15  Jahren eine Vielzahl an Kindern und erlebe den totalen Verfall von Erziehungmündigkeit seitens der Eltern. Man kämpft mit den orientierungslosen Eltern dieser individualisierten pluralistischen Multioptionsgesellschaft meist mehr als mit den Kindern. In jedem Fall sind 70 % der Kinder  auffällig. Sagen Sie mir ob/wie ich helfen kann!

Wir sagen gern aus

ich habe in den Nachrichten gehört das die Staatsanwaltschaft gegen die Klinik ermittelt. Sollten Sie Hilfe und/oder Zeugen o.ä. benötigen stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Sie haben uns in einer schweren Zeit geholfen und tun es auch eigentlich immernoch, vielleicht können wir auch ein wenig helfen!!! RH war heute morgen schon auf REL zu hören. Er hat ein Interview gegeben, wo er klar und deutlich sagt das er die Vorwürfe nicht nachvollziehen kann. Man wird immer mal wieder im laufe des Tages von ihm O-Töne hören!

Ich denke mit ihm und unserer gesamten Truppe aus dem Sommer letzten Jahres haben Sie auch viele dankbare Unterstützer!

Gestärkt aus der Behandlungmit meinem Sohn, geboren am 28.09.2005, war ich mehrmals in der Kinderklinik (Neurodermitis und sekundär entwickelte Verhaltensauffälligkeiten). Zwar wurde die Neurodermitis nicht langfristig gebessert und wir mussten doch reduzierend mit Kortisonsalben arbeiten, doch alle sonstigen Auffälligkeiten wurden deutlich reduziert und wir alle gingen gestärkt aus der Behandlung; auch langfristig.

Ihren Film habe ich gesehen und habe uns, und meine Erinnerungen wiedererkannt Ich selbst bin ausgebildete Erzieherin, Diplom-Sozialarbeiterin mit VT-Zusatzausbildung.

Sofern Sie in irgendeiner Form Unterstützung, Aussagen vor Gericht oder Gremien benötigen, bin ich gerne bereit, Sie zu unterstützen. Mit dankbarbaren Grüßen

Ich bin erschüttert

Zu meinem Bedauern habe ich den Film bisher leider nicht ansehen können( ich hoffe ich kann ihn noch ansehen!) Doch auch ohne ihn gesehen zu haben weiß ich in etwa was dort zu sehen ist. Denn ich war im März 2012 mit meinen Kindern für drei Wochen in der Klinik und bin bis heute dankbar dafür. Ich habe soviel gelernt und meinen Jungs, insbesondere dem älteren, der mit Neurodermitis im Focus stand ist sehr geholfen worden. Die Zeit hat uns alle geprägt. Ich nehme immer wieder einmal das gelbe Büchlein in die Hand und lese meinem Mann und mir daraus vor um uns wieder in die „Spur“ zu bringen…wie sehr hilft mir seit Jahren das autogene Training mit der Stimme von Dr. Lion usw usw. Eine tolle Arbeit wird dort geleistet!
Ich bin wirklich sehr erschüttert über die Reaktionen und Maßnahmen, die der Film nun zur Folge hat. Bei Facebook gebe ich kräftig meine Meinung und Erfahrungen zum besten. Die Reaktionen und Anschuldigungen sind verheerend!

Ich bedaure, was das passiert

danke für Ihre Informations-Mail und die Anregung an die Zeit zu schreiben. Das habe ich eben getan und möchte, dass Sie den Brief auch lesen – daher anbei.

Es tut mir sehr, sehr leid, was in Folge der Film-Vorstellungen nun für die KJ3 geschieht! Das ganze Gegenteil dessen, was ich mir erhofft hatte: nämlich eine breitere Lobby und damit bessere finanzielle Ausstattung/ROI für die Station, die Klinik, die Fachfrauen und -männer, die sich maximal persönlich einbringen in ihre Arbeit. Ich hoffe und wünsche, dass alle genug Selbstschutz haben, um in diesem Sturm gesund zu bleiben – vor allem Herr Langer und seine Familie sowie Herr D. Lion!

Ich bedauere, was passiert, und schäme mich für diese Art von Mit-Menschen, die sich so verhalten wollen. Aber auch so kann der Homo Sapiens sein.

Lassen Sie uns hoffen, dass in allem auch Gutes und Sinniges liegt!

Herzliche Grüße an Sie & alle Aktiven rund um „unser“ Konzept, bleiben Sie gesund!

Es tut unfassbar weh

Ich weiß nicht, ob meine Mail ankommt, aber ich glaube Sie brauchen gerade ein dickes Dankeschön.
Wir sind am 13.10.18 bei ihnen allen entlassen worden und seitdem leben wir ein neues Leben. Es ist alles so schön einfach geworden.
Leider macht man es ihnen gerade in Ihrer Arbeit so schwer.
Da ich mich im Aufenthalt noch, in sozialen Netzwerken positiv geäußert hatte zur Elternschule bekam ich alleine über 34 Drohnachrichten. Grund genug um mich überall zu löschen, da ich gar nicht so viel Zeit und Daumen hatte, um mich für Sie stark zu machen. Mir tut es so unfassbar weh, was gerade passiert.
Sie alle machen einen tollen Job und ich wünsche Ihnen alle nur das aller aller beste.
Halten Sie alle durch.Viele liebe Grüße

Wünsche Ihnen sachgerechte Diskussion

Ich muss Ihnen noch mal wegen unseres heutigen Wiedersehens in Kassel anlässlich der Vorführung von „Elternschule“ schreiben und Ihnen sagen, dass uns sowohl der Film als auch die spätere Diskussion innerhalb des Kinosaals und anschließend in kleiner Runde davor wirklich gut getan haben. Wie heute schon mitgeteilt, sind wir unsagbar froh, letztes Jahr in Gelsenkirchen gewesen zu sein und so positive Entwicklungen durchgemacht zu haben! Ich hoffe, dass Sie persönlich und auch die anderen des Film- und Klinik-Teams in den kommenden Wochen ehrliche und niveauvolle Diskussionsrunden nach dem Film erleben dürfen und diese völlig haltlose und feige Negativkritik ein schnelles Ende hat. Trotz des „Werkzeugkoffers“, den wir während unseres stationären Aufenthalts gepackt und täglich mit an Bord haben, nehmen wir dank des Films heute wieder ein paar Impulse mit in den Alltag, die man nicht immer präsent hat.

Selbstbewusste Kinder

Es tut mir so weh, das zu hören und zu lesen (wobei ich den Shitstorm absichtlich nicht lesen möchte und werde). Leider habe ich den Film noch nicht gesehen, weil es terminlich momentan nicht passt. Aber ich habe den Trailer gesehen und weiß, worum es geht.
Ich schreibe Euch, weil ich mich nicht im Netz an der Diskussion beteiligen werde, auch wenn ich Vertreterin der Behandlung bin.  Aber wenn ich es noch nicht einmal schaffe, meine eigenen Eltern, Verwandtschaft und Eltern-Freunde von der Notwendigkeit dieser Erziehung zu überzeugen, wird es mir kaum schriftlich gegenüber irgendwelchen, ohnehin radikalen Web-Usern, gelingen. Dass das Team mit unendlicher Geduld jeder Familie helfen, nahezu jedes Eheproblem lösen kann, Grenzprobleme innerhalb von Kern- und Ursprungsfamilien überwinden helfen und nicht zuletzt unsere Kinder zu lebenstauglichen (Und zwar in der heutigen teuflischen Welt!), zu selbstbewussten Kindern mit Selbstvertrauen werden – dies alles ist „uns“ klar. Leider jedoch muss der Leidensdruck – wie der schleppende Zulauf in die Klinik zeigt – so groß sein, bis die Familien Gelsenkirchen aufsuchen, dass es sich eben nicht per Worten und Postings vermitteln lässt. Es erschüttert mich als Christ, dass das „Attachement Parenting“ von Christen befürwortet wird. Schon Jesus sah sich einem liebevoll-konsequenten Vater ausgeliefert – und so ist die Beziehung aller Christen zum himmlischen Vater. Und eine Ebenbild dessen muss die elterliche, weltliche Erziehung darstellen. Charakterzüge erkennen, Frustrationstoleranz lehren, Grenzen setzen und erweitern – das ist typische biblische Nächstenliebe und darf als Erziehungsmodell zugunsten des charakterlichen Wachstums jedes Menschenkindes betrachtet werden.

Hetzkampagne durch Unwissenheit

wir sind auch Protagonisten des Films Elternschule und waren auf der Premiere in Düsseldorf dabei. Wie können wir sie Unterstützen? Diese Hetzkampagne von unwissenden Menschen ist wirklich fassungslos.

Jetzt ein glückliches entspanntes Baby

Wir sind sehr dankbar, dass wir damals von der Klinik erfahren haben. Unser armes Baby hat vor der Klinik immerzu geschrien, da er eine Regulationsstörung hatte. Uns war klar, so kann es unserem Kind nicht gut gehen. Wir brauchen Hilfe, denn alles was wir zuvor getan hatten, half leider nur für kurze Dauer.

Nach unserem Aufenthalt hatten wir ein glückliches, schlafendes und entspanntes Baby. Kurze Zeit später durften wir uns einer weiteren Schwangerschaft erfreuen. Vor unserem Aufenthalt hatten wir für uns die Kinderplanung eigentlich abgeschlossen.

Für uns war es eine der besten Entscheidung die wir getroffen haben und würde es immer wieder tun.

Gestern hatte ich den Beitrag im WDR über die kritischen Elternstimmen gehört und mir heute dann endlich mal den Trailer angeschaut. Ich sitze vor dem Laptop und kann nur mit dem Kopf schütteln über die Kommentare. Haben die Leute einen anderen Film geschaut?

Ich sehe süße liebe kleine rotzige Kinder, denen liebevoll Grenzen gezeigt werden.

Nein, bei Euch wird niemand gequält!

Wir waren selbst mit unserer Tochter in Therapie auf der KJ3.

Jetzt wollten wir diesen Film schauen und schaffen es nicht. Entweder ausverkauft oder müssen arbeiten.

Gibt es den Film sonst noch?

Ich bin echt entsetzt, was im Internet gerade deshalb los ist. Finde es traurig,  dass dadurch vielen Betroffenen die Chance genommen wird, das ihnen geholfen wird. Was für eine Hetzerei. Schlimm und traurig.  Wir stehen voll hinter Ihnen.