Gesunde Ernährung für ein gutes Wohlfühl-Gefühl

Tipps für einen roten Faden – gemüsebetonte Vollwertkost

Vegan, Vegetarier, keine Kohlehydrate, viel oder wenig Eiweiß, Vollkorn – oder Weißmehle, viel Gemüse, wenig Zucker – kennen Sie das? Wissen Sie, was Sie am besten essen sollten oder es lieber lassen? Um die Ernährung wird mittlerweile viel Aufhebens gemacht. Jeder „Experte“ vertritt seine Meinung zur RICHTIGEN Ernährung gleichermaßen vehement. Fragt sich der Suchende, was stimmt denn nun?

Nicht zuletzt ist es sinnvoll, sich über eine gesunde Ernährung Gedanken zu machen, denn sie kann das Krankheits- und Gesundheitsgeschehen positiv wie negativ sehr beeinflussen. Das ist sicher. Ganz generell ist zu sagen: Jeder muss seinen Weg finden in dem Dschungel an Ratschlägen, neuen vermeintlichen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Ernährungsmedizin. Ich denke, alles das, was extrem ist, ist nicht unbedingt gut. Schnell rutschen wir in eine einseitige Ernährung, die wiederum nur kurzfristig etwas bringt. Aber auch hier wäre es doch schön, einen roten Faden zu haben, an dem wir uns orientieren können. Den möchte ich Ihnen heute geben: Er richtet sich nach meinen Erfahrungen mit einer gemüsebetonten Vollwertkost, die seit fast 30 Jahren in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, immer wieder verbessert und modifiziert, nach neuesten Erkenntnissen aus der Ernährungsmedizin, Allergiepatienten empfohlen wird. Selbstverständlich ist sie aber auch geeignet für all jene, die sich bewusst gesund und allergenarm ernähren möchten.

Bis ins letzte Detail möchte ich hier nicht gehen, nur ein paar sehr wichtige Anregungen geben. Wenn Sie sich daran schon einmal halten, haben Sie ganz!! viel gewonnen und werden sich garantiert schnell wohler fühlen. Wenn Sie ins Detail gehen möchten und mehr darüber wissen wollen, sollten Sie sich das Buch „Vollwert genießen – vollwert erleben“ von Sabine Voskuhl nicht entgehen lassen.

Schweinefleisch sollten Sie meiden

Es tut uns Menschen einfach erwiesenermaßen nicht gut, wird übrigens über die Haut abgebaut und gilt als einer DER „Allergietrigger“ überhaupt. Tierische Eiweiße wie Hühnerei und Kuhmilch möglichst reduzieren oder am besten gänzlich meiden. Hier gilt das Gleiche wie fürs Schweinefleisch. Bei Allergikern besteht noch das Problem der vermehrten Schleimbildung durch die Milch, besonders relevant bei Asthmatikern. Zweimal die Woche Fleisch wird empfohlen – dunkles am besten für den Vitamin B12-Bedarf. Einmal die Woche Fisch. Ansonsten den Gemüse- und Obstanteil massiv erhöhen – die Beilagen wie Nudeln, Reis, Kartoffeln senken. Allgemein wird empfohlen pro Tag fünf verschiedene Sorten Gemüse oder/ und Obst zu sich zu nehmen. Wasser oder Tee sollten hauptsächlich getrunken werden. Nehmen Sie ein Mineralwasser mit viel Calcium, dann benötigen Sie auch die Milch nicht. Zucker meiden, zumindest deutlich reduzieren. Süßigkeiten, Chips, Flips und Co. sollten der Vergangenheit angehören. Bei Migräne sollte gar auf Schokolade verzichtet werden. Dringend geraten wird zu Vollkornmehlen. Weißmehle sollten der Vergangenheit angehören. Wenn Sie darüber hinaus noch darauf achten, dass Sie möglichst Saisongemüse oder Saisonobst essen, fahren Sie schon deutlich gesünder.

Ein ganz wichtiger Punkt

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst Nahrungsmittel ohne Zusatzstoffe nehmen. Hinter Hefeextrakten verbergen sich häufig Glutamate… Sie verstecken sich in fast allen Fertigprodukten. Wussten Sie, dass das Rattengift ist? Es steht in Verdacht, eine Rolle bei Alzheimer zu spielen. Hinter vielen der „E-plus-Zahl-Palette“ verbergen sich künstliche Zusatzstoffe. Alles, was künstlich ist, ist in der Regel auch nicht gesund.

Ich versichere Ihnen, wenn Sie diese Ratschläge berücksichtigen, wird es Ihnen schnell spürbar besser gehen. Die Energie wird mehr, die Stimmung besser… Sie bekommen wieder mit wie eine Paprika, Broccoli oder Blumenkohl tatsächlich schmecken. Durch die ganzen Geschmacksverstärker ist das in der Regel verloren gegangen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.