Dietmar Langer: Liebevoll konsequent erziehen wirkt auch präventiv

Niemand sonst hat den Begriff der liebevollen konsequenten Erziehung so geprägt wie der Kinder- und Jugendpsychologe Dietmar Langer. Mit seinen unterhaltsamen und wissenschaftlich fundierten Vorträgen und dem Elternführerschein hat er schon zahlreichen Eltern Mut gemacht und die Augen geöffnet – und tut es weiterhin. Das ganze Konzept der liebevollen konsequenten Erziehung ist entstanden aus seiner jahrelangen Arbeit und Erforschung kindlichen Verhaltens mit chronisch erkrankten und verhaltensauffälligen Kindern.

Die Vorträge über die Welt der Kinder und Grundschulkinder, die der Jugendlichen in Abenteuer Pubertät begeistern nach wie vor Eltern, Psychologen, Therapeuten, Erzieher, Ärzte, Lehrer – alle, die etwas mit Kindern zu tun haben. Mit all dem Wissen aus Medizin, Hirnforschung und Psychologie samt praktischen Tipps gibt Dietmar Langer Betroffenen Sicherheit im Umgang mit Kindern. Vor allen Dingen Eltern schätzen sein Wissen und sind immer wieder begeistert, wie schnell der neue Umgang mit alltäglichen Situationen unsere Familien entspannt.

Eines seiner Hauptziele im Erziehungskonzept: „In unserem stressinduzierten Leben müssen wir alle einen Weg finden, um in unseren Familien eine entspannte Familienatmosphäre zu erreichen“. Die entscheidet entscheidend mit über den Erziehungserfolg.
Das Konzept geht aber noch viel weiter: Die liebevolle konsequente Erziehung beeinflusst nicht nur das Leben der Familien positiv, die ein chronisch erkranktes Kind haben – sie wirkt auch präventiv bei gesunden Kindern. Erwiesenermaßen sind die Kinder, die diese Erziehung genießen, weniger krank. „Infektketten gehören der Vergangenheit an“, betont Dietmar Langer. Was hat nun Erziehung mit Erkrankung zu tun? „Viel, wenn wir wissen, dass sowohl die chronischen Erkrankungen wie auch Verhaltensauffälligkeiten, Schlaf- und/ oder Essprobleme, chronische Bauch- und Kopfschmerzen mit Stress einhergehen“, betont Dietmar Langer, Leiter der psychosomatischen Station in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen. Hier wird Allergien, Neurodermitis, Asthma, oben beschriebene Auffälligkeiten, Interaktions- und Regulationsstörungen, mit Stressregulation begegnet. „Und das seit 30 Jahren mit enormen Erfolgen“, unterstreicht der Stationsleiter. „Wir haben die Gesundheit zum Ziel, die in den meisten Fällen gelingt.“

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